FOOD & WINE Magazine ospite da Venica & Venica


FOOD & WINE Zeitschrift: Italiens nächste Wein-Grenze

„Auf einer Hügelkuppe oberhalb von Kaskaden gepflegter terrassierter Weinberge, die von sanften Voralpengipfeln eingerahmt werden, erzählt mir Giampaolo Venica von „vielseitiger Landwirtschaft“. Und grinst. „Eigentlich ist das nur unser sexy italienischer Ausdruck für gemischte Landwirtschaft“, erklärt der knabenhaft gut aussehende 38-jährige Spross des renommierten Weinguts Venica & Venica. Bis sich der Wein Mitte der 1980er Jahre im Friaul durchsetzte, pflanzte jeder einfach Reben neben dem, was er schon anbaute: Obst, Weizen, Mais.“

Wenn ich mich umschaue – im Norden liegt Österreich, im Osten ist Slowenien fast zu sehen, und 20 Meilen südlich liegt die Adria -, komme ich zu dem Schluss, dass das Friaul selbst eine faszinierende „Promiskuität“ verkörpert: von Küchen und Identitäten, von Traditionen und Sprachen. Auch klimatisch. „Die salzige Brise der Adria in Verbindung mit den italienischen Alpen schafft ein besonderes Mikroklima“, erklärt mir Venica. „Das verleiht den friaulischen Weißweinen ihre Struktur und besondere Komplexität.

Dieses einst unscheinbare Fleckchen Erde etwa 100 Meilen nordöstlich von Venedig, wo Mitteleuropa auf das Mittelmeer trifft, zieht italienische und internationale Sommeliers in seinen Bann. Auch ich bin nach Friaul gekommen, um die aromatischen Weißweine zu probieren, die auf den lokalen Rebsorten Ribolla Gialla, Malvasia und anderen basieren, die hier seit Jahrhunderten angebaut werden, sowie auf den bekannten Sauvignons und Pinot Blancs, französischen Rebsorten, die von den napoleonischen Truppen eingeführt wurden. Aber ich möchte auch die Lebensmittel des Friauls erkunden, das als kulinarische Grenzregion der italienischen Küche gilt. In den nächsten drei Tagen werde ich unter der Leitung von Venica herausfinden, wie gut seine Weine zu den herzhaften Gerichten der Region passen.“

Unser erster Halt, bevor wir uns auf die Suche nach den besten Wurstwaren, Käsesorten und Bäckereien des Friauls machen (wir decken uns für ein Fest zu Ehren des Jahrgangs 2015 ein), ist das Weingut der Familie. Auf einem üppig grünen Anwesen in Collio probieren wir den zart blumigen Malvasia zusammen mit einem von Venicas Großtante Iole gebackenen Apfelstrudel. Sein Vater Gianni und sein Onkel Giorgio, beide mit blauen Westen, erzählen mir von der Geschichte des Weinguts. Die Familie Venica baute einst Kirschen, Äpfel und Pflaumen an und produzierte gleichzeitig Vino sfuso (Schüttwein) für ihre Trattoria, die für ihren Frico berühmt war – nicht die den Amerikanern bekannte Waffel, sondern ein dicker, käsiger Kartoffelpuffer – und immer auch Polenta. 1988, nur ein Jahrzehnt nach der ersten Abfüllung, wurden die Venicas vom Gambero Rosso mit Tre Bicchieri, dem höchsten italienischen Weinpreis, ausgezeichnet. Es folgten weitere Auszeichnungen, das Weingut wuchs, und schließlich wandelten die Venicas ihre Trattoria in ein B&B um und begannen, sich auf den Wein zu konzentrieren, mit Giampaolo als weltweitem Botschafter der Marke. „Anfangs bin ich wie ein Bettler von Tür zu Tür gegangen“, sagt er, „und habe amerikanische Sommeliers auf unser Friaul angesprochen“, doch schon bald wurden die amerikanischen Weinkäufer immer neugieriger auf regionale italienische Weißweine und suchten ihn eifrig auf. Schon bald standen der intensive Sauvignon der Familie („a vino dramatico“ in Giampaolos Worten), der überraschend komplexe Pinot Grigio und der samtige Friulano auf den Speisekarten von Restaurants wie dem Eleven Madison Park in Manhattan und dem Alinea in Chicago.


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